Militärordnung von 1536

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Kurzformat

Militärordnung von 1536 / Bayern , 1536 oder später
1 Band (34 Blätter) : 31 x 22 cm - Papier
  • St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 2184

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340 |a Papier 
510 3 |a Unpublizierte Beschreibung des Vorbesitzers, im Archiv der Stiftsbibliothek St. Gallen 
520 |a Die Papierhandschrift überliefert eine kurzgefasste Militärordnung aus dem Jahr 1536. Die verschiedenen Anordnungen betreffen die Aufzeichnung der vorhandenen und benötigten Grenzposten, Geschütze, Schützen und Vorräte, den Bedarf an Korn und an Hafer für die Truppen und die Pferde, die verschiedenen Funktionsträger im Krieg und ihre Besoldung, die Materialien für den Kriegszug, die Belagerung und die Artillerie, sodann die Marschordnung etc. Der besondere, mittels eine Buchklappe und Metallvorrichtung auf dem Vorderdeckel verschliessbare Einband weist die beiden blindgeprägten Wappen mit Löwe und Rauten der Wittelsbacher bzw. des Herzogtums Bayern auf und war gemäss den blindgeprägten Initialen H und L wahrscheinlich Herzog Ludwig X. von Bayern-Landshut (reg. 1514-1545) gewidmet, der 1536 am Feldzug Kaiser Karls V. gegen Franz I. teilnahm. 
546 |a Deutsch (Frühneuhochdeutsch, Bairisch) 
561 |a Gemäss den Wappen der Wittelsbacher und den beiden Initialen H und L (= "Herzog Ludwig"?) auf dem Einband war das Buch wohl Herzog Ludwig X. von Bayern-Landshut (reg. 1514-1545) gewidmet und die Handschrift wohl in seinem Auftrag geschrieben oder abgeschrieben worden. Laut den Einträgen auf fol. 4v und 28r befand sich die Handschrift 1591 im Besitz von Graf Joachim dem Älteren zu Ortenburg (reg. 1551-1600), eines niederbayerischen Adeligen. 
561 |a Aus privatem Nachlass als Schenkung 2019 in die Stiftsbibliothek St. Gallen gelangt. 
563 |a Einband des 16. Jh. Dunkelbraunes Leder auf Holz, einschliesslich einer Buchklappe, die auf den Vorderdeckel geht. Streicheisenlinien, Rollenstempel, auf dem Vorderdeckel mit Blattwerk und Mensch/Putte, auf dem Hinterdeckel mit Häuptern und Vasen, Einzelstempel, darunter auf dem Vorderdeckel im Mittelfeld "H" und "L" sowie die beiden Wappen der Wittelsbacher bzw. des Herzogtums Bayern, links ein Löwenschild und rechts ein Rautenschild, zudem rechts unten das Monogramm A.P.L. oder A.L.P. Aussergewöhnlicher Metallverschluss: Auf dem Vorderdeckel 2 Gegenstücke für Riegel und 1 Öse, die durch Öffnungen durch die Buchklappe hindurchgehen und auf der Buchklappe oben und unten je mit einem drehbaren Riegel und in der Mitte mit einem (ursprünglichen?) Schloss ge- und verschlossen werden. Vorderes Spiegelblatt (vor fol. 1) aus demselben Papier wie der Buchblock. Je zwei pergamentene Falzverstärkungen in den Lagenmitten fol. 2/3 und 28/29, letztere beidseitig lateinisch beschrieben, einerseits in Minuskel des 13./14. Jh., andererseits in Textualis des 13./14. Jh., dieses wohl ein Fragment von Vincent de Beauvais, Speculum historiale, 6.9: "auri pondus publice missum attulis[sent]". 
581 |a Roland Hartmann, Verschließbare Einbände des 15. und 16. Jahrhunderts, in: Manfred von Arnim (Hg.), Festschrift Otto Schäfer zum 75. Geburtstag am 29. Juni 1987, Stuttgart 1987, S. 427-436, hier S. 434-435. 
581 |a Matthias Miller, Reichsgraf Joachim von Ortenburg und seine Bücher. Rekonstruktion seiner Bibliothek, Ortenburg 2020, S. 52 (H17). 
581 |a Vgl. Rainer Leng, Ars belli. Deutsche taktische und kriegstechnische Bilderhandschriften und Traktate im 15. und 16. Jahrhunderts, 2 Bde., Wiesbaden 2002, hier Bd. 2, S. 112-114 zu Gotha, Universitäts- und Forschungsbibliothek, Memb. I 121, dessen Einband wohl dieselben blindgeprägten Initalen H und L sowie dieselben beiden blindgeprägten Wappen, zudem wohl Spuren eines vergleichbaren Metallverschlusses aufweist und das Kriegsmemorial von Heinrich Treusch von Butlar und Konrad von Bemelberg überliefert. 
583 1 |b Verzeichnung=Description=Inventaire  |c August 2023  |f HAN-Katalogisierungsregeln  |i Neukatalogisierung  |k Philipp Lenz 
583 1 |a Erschliessungsniveau Normalniveau 
596 0 |a Papier  |b Lagen: II⁴ + (III+1)¹¹ + I¹³ + IV²¹ + VII³⁴⁺¹; fol. 11 ist wohl Einzelblatt; das letzte Blatt (nach fol. 34) ist als hinteres Spiegelblatt auf den Hinterdeckel geklebt.  |c Moderne Foliierung mit Bleistift 1-34. 
596 1 |d Schriftraum einspaltig, ohne eigentliche Einrichtung, Schriftraum bis ca. 28 x 15,5 cm, links begrenzt durch Falz im Blatt mittels Faltung  |e Kurrentschrift des 16. Jh. 
596 3 1 |g 1r-4r  |t leer 
596 3 0 |g 4v  |t Besitzeintrag und weitere Einträge von gleicher Hand  |i 15. L. 91. Eil mitt weil. Joachim d[er] Eltern graven, grave zu Ortenburg etc. Non cedit umbra soli. [...] Glaub thue und gib mir waβ ich wil / Geschieht dir unrecht so schweig datzue stil / Daβ unschult waindt und hochmuoth lacht / daβ hatt d[en] schwaitzer Bundt gemacht.  |v Vgl. Walter Ludwig, "Non cedit umbra soli": Joachim Graf zu Ortenburg als Humanist und Leser von Justus Lipsius, in: Humanistica Lovaniensia 51 (2002), S. 206-243, hier S. 221-222. 
596 3 0 |g 5r-28r  |t Militärordnung von 1536  |i >Zu vermerckhen ain ordnung uber ain lanndt gewaligen herrzug anno 1536<. Item erstlich sollen inn dem ganntzen lanndt die grenitzposst, alle fleckhen, auch geschútz unnd vorratt pesichtigt unnd die notturft allenthalben auffgezaichent werden. Item weyder soll pey allen gerichten verschaft werden, das alle zill- unnd pirschschútzen unnd ein yeder mit namen auffgezaychent unnd das meinem beredigen herrn zuogeschickt werden ..., [12r] >Zu vermerckhen des mallen unnd protpachen halben<. Item ain schoffe khorn wigt 35 l. [?] 25 h [oder: d?], darvon mag man pachen 500, darvon mag man speyssen ain tag: 250 man ..., [12v] >Zu vermerckhen die fueterung der Ros<. Item von ainem scheffe haber mag man fuetern: 16 Ros ..., [13r-13v leer], [14r] >Eur F[ürstlichen] G[naden] empter<. Item zum ersten soll E. F. G. hawen einen leutenaindt. Zum annder ain feldmarschalckh. Zum driten ainen zeugmayster ..., [14v] Zu vermerckhen die zeltt, die auff E. F. G. reys unnd regement gehórn, wie hernach volgt<. Item zum ersten E. F. G. reyszeltt mit samdt denn dreyen trawannten zellen: 1 wagen ..., [15r] >Ain stat oder schlos zu beschiessen<. Item zwo ..., [20r] >Hernnach vollgt annder wagen unnd fúr zu der artalarey<. Item die schmidten mit aller zuegehórn, wie man sye in das feldt praucht: 1 wagen ..., [21v] Zu vermerckhen des zeugmaysters mit seinen ainstern [?]<. Item erstlich dem zeugmaysters auff seinem reys [?] das monat zu sollt 100 fl. ..., [24r] >Nun volgt hernach der schanntzmayster<. Item einem schantztmayster ..., [24v-25v leer], [26r] >Zu vermerckhen die ordnung der raysigen, so man gegen den feynten ziechen will oder sich pesongt [?]<. Item zum erstem sol ein feltmarschalch mit ainem zeugmaister ..., [27r] >Zu vermerckhen die ordnung aller fuesknecht, wie die im ziehen vor und nach geornet werden solln<. Item am ersten so seint N. taussent khnecht ..., [27v] >Wie es mit dem geschútz gehaltden werden sollt<. Item die vorhuet wirt haben ... [28r] wie dann die notturft erayschen wirt.  |v Vgl. ähnliche, ausführlichere Kriegsordnungen bei Rainer Leng, Ars belli. Deutsche taktische und kriegstechnische Bilderhandschriften und Traktate im 15. und 16. Jahrhunderts, 2 Bde., Wiesbaden 2002, hier Bd. 1, S. 294-304 (unser Text fehlt im Verzeichnis der Textanfänge Bd. 2, S. 471-492). 
596 3 0 |g 28r  |t Besitzeintrag von derselben Hand wie 4r  |i Joachim d[er] Eltern graven, grave zu Ortenburg etc. 
596 3 1 |g 28v-34v  |t leer 
655 7 |a Handschrift  |2 gnd 
690 |2 han-A3  |a Wappen 
700 0 |a Ludwig  |b X.  |c Bayern-Landshut, Herzog  |d 1495-1545  |0 (DE-588)11872939X  |4 fmo 
700 1 |a Ortenburg, Joachim <<von>>  |d 1530-1600  |0 (DE-588)104132280  |4 fmo 
751 |a Bayern  |0 (DE-588)4005044-0 
852 4 |b SGSTI  |c KGSR  |j Cod. Sang. 2184  |9 (41SLSP_UBS)9972832766705504 
900 |a HANunikat 
900 |f HANcollect_this handschrift 
910 |c Die Katalogdaten stehen unter der Lizenz CC-BY zur Weiternutzung zur Verfügung. 
949 |c KGSR  |p 68  |j Cod. Sang. 2184  |b SGSTI  |9 (41SLSP_UBS)9972832766705504 
986 |a (41SLSP_UBS)9972832766705504  |9 (41SLSP_UBS)9972832766705504 

Basisinformationen

Signatur:
  • St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 2184
Ressourcentyp:
Handschrift
Titel:
Militärordnung von 1536
Entstehungsangaben:
Bayern, 1536 oder später
Entstehungszeit (normiert):
1536
Physische Beschreibung:
  • 1 Band (34 Blätter); 31 x 22 cm
Physische Beschaffenheit:
  • Papier

Sucheinstiege

Werktitel:
Ort (normiert):
Ort:
Formschlagwort:

Inhalt und innere Ordnung

Inhalt:
  • Die Papierhandschrift überliefert eine kurzgefasste Militärordnung aus dem Jahr 1536. Die verschiedenen Anordnungen betreffen die Aufzeichnung der vorhandenen und benötigten Grenzposten, Geschütze, Schützen und Vorräte, den Bedarf an Korn und an Hafer für die Truppen und die Pferde, die verschiedenen Funktionsträger im Krieg und ihre Besoldung, die Materialien für den Kriegszug, die Belagerung und die Artillerie, sodann die Marschordnung etc. Der besondere, mittels eine Buchklappe und Metallvorrichtung auf dem Vorderdeckel verschliessbare Einband weist die beiden blindgeprägten Wappen mit Löwe und Rauten der Wittelsbacher bzw. des Herzogtums Bayern auf und war gemäss den blindgeprägten Initialen H und L wahrscheinlich Herzog Ludwig X. von Bayern-Landshut (reg. 1514-1545) gewidmet, der 1536 am Feldzug Kaiser Karls V. gegen Franz I. teilnahm.
  • [1r-4r] leer.
  • [4v] Besitzeintrag und weitere Einträge von gleicher Hand. 15. L. 91. Eil mitt weil. Joachim d[er] Eltern graven, grave zu Ortenburg etc. Non cedit umbra soli. [...] Glaub thue und gib mir waβ ich wil / Geschieht dir unrecht so schweig datzue stil / Daβ unschult waindt und hochmuoth lacht / daβ hatt d[en] schwaitzer Bundt gemacht. Vgl. Walter Ludwig, "Non cedit umbra soli": Joachim Graf zu Ortenburg als Humanist und Leser von Justus Lipsius, in: Humanistica Lovaniensia 51 (2002), S. 206-243, hier S. 221-222.
  • [5r-28r] Militärordnung von 1536. >Zu vermerckhen ain ordnung uber ain lanndt gewaligen herrzug anno 1536<. Item erstlich sollen inn dem ganntzen lanndt die grenitzposst, alle fleckhen, auch geschútz unnd vorratt pesichtigt unnd die notturft allenthalben auffgezaichent werden. Item weyder soll pey allen gerichten verschaft werden, das alle zill- unnd pirschschútzen unnd ein yeder mit namen auffgezaychent unnd das meinem beredigen herrn zuogeschickt werden ..., [12r] >Zu vermerckhen des mallen unnd protpachen halben<. Item ain schoffe khorn wigt 35 l. [?] 25 h [oder: d?], darvon mag man pachen 500, darvon mag man speyssen ain tag: 250 man ..., [12v] >Zu vermerckhen die fueterung der Ros<. Item von ainem scheffe haber mag man fuetern: 16 Ros ..., [13r-13v leer], [14r] >Eur F[ürstlichen] G[naden] empter<. Item zum ersten soll E. F. G. hawen einen leutenaindt. Zum annder ain feldmarschalckh. Zum driten ainen zeugmayster ..., [14v] Zu vermerckhen die zeltt, die auff E. F. G. reys unnd regement gehórn, wie hernach volgt<. Item zum ersten E. F. G. reyszeltt mit samdt denn dreyen trawannten zellen: 1 wagen ..., [15r] >Ain stat oder schlos zu beschiessen<. Item zwo ..., [20r] >Hernnach vollgt annder wagen unnd fúr zu der artalarey<. Item die schmidten mit aller zuegehórn, wie man sye in das feldt praucht: 1 wagen ..., [21v] Zu vermerckhen des zeugmaysters mit seinen ainstern [?]<. Item erstlich dem zeugmaysters auff seinem reys [?] das monat zu sollt 100 fl. ..., [24r] >Nun volgt hernach der schanntzmayster<. Item einem schantztmayster ..., [24v-25v leer], [26r] >Zu vermerckhen die ordnung der raysigen, so man gegen den feynten ziechen will oder sich pesongt [?]<. Item zum erstem sol ein feltmarschalch mit ainem zeugmaister ..., [27r] >Zu vermerckhen die ordnung aller fuesknecht, wie die im ziehen vor und nach geornet werden solln<. Item am ersten so seint N. taussent khnecht ..., [27v] >Wie es mit dem geschútz gehaltden werden sollt<. Item die vorhuet wirt haben ... [28r] wie dann die notturft erayschen wirt. Vgl. ähnliche, ausführlichere Kriegsordnungen bei Rainer Leng, Ars belli. Deutsche taktische und kriegstechnische Bilderhandschriften und Traktate im 15. und 16. Jahrhunderts, 2 Bde., Wiesbaden 2002, hier Bd. 1, S. 294-304 (unser Text fehlt im Verzeichnis der Textanfänge Bd. 2, S. 471-492).
  • [28r] Besitzeintrag von derselben Hand wie 4r. Joachim d[er] Eltern graven, grave zu Ortenburg etc.
  • [28v-34v] leer.

Anmerkungen

Sprache, Schrift:
Deutsch (Frühneuhochdeutsch, Bairisch)

Geschichte

Entstehungs-, Besitz- und Sammlungsgeschichte:
Gemäss den Wappen der Wittelsbacher und den beiden Initialen H und L (= "Herzog Ludwig"?) auf dem Einband war das Buch wohl Herzog Ludwig X. von Bayern-Landshut (reg. 1514-1545) gewidmet und die Handschrift wohl in seinem Auftrag geschrieben oder abgeschrieben worden. Laut den Einträgen auf fol. 4v und 28r befand sich die Handschrift 1591 im Besitz von Graf Joachim dem Älteren zu Ortenburg (reg. 1551-1600), eines niederbayerischen Adeligen.
Aus privatem Nachlass als Schenkung 2019 in die Stiftsbibliothek St. Gallen gelangt.

Einband

Einband:
Einband des 16. Jh. Dunkelbraunes Leder auf Holz, einschliesslich einer Buchklappe, die auf den Vorderdeckel geht. Streicheisenlinien, Rollenstempel, auf dem Vorderdeckel mit Blattwerk und Mensch/Putte, auf dem Hinterdeckel mit Häuptern und Vasen, Einzelstempel, darunter auf dem Vorderdeckel im Mittelfeld "H" und "L" sowie die beiden Wappen der Wittelsbacher bzw. des Herzogtums Bayern, links ein Löwenschild und rechts ein Rautenschild, zudem rechts unten das Monogramm A.P.L. oder A.L.P. Aussergewöhnlicher Metallverschluss: Auf dem Vorderdeckel 2 Gegenstücke für Riegel und 1 Öse, die durch Öffnungen durch die Buchklappe hindurchgehen und auf der Buchklappe oben und unten je mit einem drehbaren Riegel und in der Mitte mit einem (ursprünglichen?) Schloss ge- und verschlossen werden. Vorderes Spiegelblatt (vor fol. 1) aus demselben Papier wie der Buchblock. Je zwei pergamentene Falzverstärkungen in den Lagenmitten fol. 2/3 und 28/29, letztere beidseitig lateinisch beschrieben, einerseits in Minuskel des 13./14. Jh., andererseits in Textualis des 13./14. Jh., dieses wohl ein Fragment von Vincent de Beauvais, Speculum historiale, 6.9: "auri pondus publice missum attulis[sent]".

Buchblock

Beschreibstoff:
Papier
Lagen:
Lagen: II⁴ + (III+1)¹¹ + I¹³ + IV²¹ + VII³⁴⁺¹; fol. 11 ist wohl Einzelblatt; das letzte Blatt (nach fol. 34) ist als hinteres Spiegelblatt auf den Hinterdeckel geklebt.
Zählungen:
Moderne Foliierung mit Bleistift 1-34.

Ausstattung

Ikonografie:
  • Wappen
Einrichtung:
Schriftraum einspaltig, ohne eigentliche Einrichtung, Schriftraum bis ca. 28 x 15,5 cm, links begrenzt durch Falz im Blatt mittels Faltung
Schrift:
Kurrentschrift des 16. Jh.

Hinweise

Bibliographischer Nachweis:
  • Unpublizierte Beschreibung des Vorbesitzers, im Archiv der Stiftsbibliothek St. Gallen
Literatur:
  • Roland Hartmann, Verschließbare Einbände des 15. und 16. Jahrhunderts, in: Manfred von Arnim (Hg.), Festschrift Otto Schäfer zum 75. Geburtstag am 29. Juni 1987, Stuttgart 1987, S. 427-436, hier S. 434-435.
  • Matthias Miller, Reichsgraf Joachim von Ortenburg und seine Bücher. Rekonstruktion seiner Bibliothek, Ortenburg 2020, S. 52 (H17).
  • Vgl. Rainer Leng, Ars belli. Deutsche taktische und kriegstechnische Bilderhandschriften und Traktate im 15. und 16. Jahrhunderts, 2 Bde., Wiesbaden 2002, hier Bd. 2, S. 112-114 zu Gotha, Universitäts- und Forschungsbibliothek, Memb. I 121, dessen Einband wohl dieselben blindgeprägten Initalen H und L sowie dieselben beiden blindgeprägten Wappen, zudem wohl Spuren eines vergleichbaren Metallverschlusses aufweist und das Kriegsmemorial von Heinrich Treusch von Butlar und Konrad von Bemelberg überliefert.

Zugriffs- und Benutzungsbestimmungen

Urheberrecht Metadaten:
Die Katalogdaten stehen unter der Lizenz CC-BY zur Weiternutzung zur Verfügung.

Bearbeitungsstand

Interne Bearbeitung:
  • Verzeichnung=Description=Inventaire; August 2023; HAN-Katalogisierungsregeln; Neukatalogisierung; Philipp Lenz
  • Erschliessungsniveau Normalniveau

Identifikatoren

Systemnummer:
991171900620405501
Andere Systemnummer:
  • (EXLNZ-41SLSP_NETWORK)991171900620405501
  • (41SLSP_UBS)9972832766705504
Quelle: