«Und vor allem Köpfe, jüdische Köpfe»: Porträts jüdischer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts

Sagal, Wladimir
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Kurzformat

«Und vor allem Köpfe, jüdische Köpfe» : Porträts jüdischer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts / Wladimir Sagal ; herausgegeben von Albert M. Debrunner und Nina Zafran ; mit einer Einleitung von Susanne Pfankuch und Texten von Albert M. Debrunner, Martin Dreyfus, Walter Labhart, Eric Teitler - Wädenswil , [2023]
103 Seiten : 19 x 27 cm
  • Basler Bibliographie, -

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Basisinformationen

Signatur:
  • Basler Bibliographie, -
Ressourcentyp:
Eintrag Basler Bibliographie
Titel:
«Und vor allem Köpfe, jüdische Köpfe»: Porträts jüdischer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts / Wladimir Sagal ; herausgegeben von Albert M. Debrunner und Nina Zafran ; mit einer Einleitung von Susanne Pfankuch und Texten von Albert M. Debrunner, Martin Dreyfus, Walter Labhart, Eric Teitler
Erscheinungsangaben:
Wädenswil, Nimbus. Kunst und Bücher, [2023]
Physische Beschreibung:
  • 103 Seiten; 19 x 27 cm

Sucheinstiege

Ort:
Thema - Person:
Formschlagwort:

Inhalt und innere Ordnung

Inhalt:
  • In Zürich kannte man ihn als omni präsenten Pressezeichner; über drei Jahrzehnte hinweg begleitete er das kulturelle und politische Leben der Stadt. Eine schmale, unauffällige Erscheinung, meist mit Basken- oder Schiebermütze auf dem Kopf, saß er abseits in einem Beobachterwinkel, auf seinen Knien ein kleines Zeichenbrett, den Stift in der Hand. Doch er war mehr als die Randfigur, als der er bei diesen Gelegenheiten erschien. Wladimir Sagalowitz (1898–1969), genannt Sagal, war im belarussischen Witebsk zur Welt gekommen. Schon bald zog es seine Eltern nach Westen; vor dem Ersten Weltkrieg lebten sie in Wiesbaden, in den 1920er Jahren in Paris. Dort erfuhr auch ihr Sohn Wladimir seine künstlerischen Prägungen. Die Nationalsozialisten machen aus ihm allerdings einen Flüchtling; auf dramatische Weise fand er schließlich Rettung in der Schweiz. Dort entfaltete er eine vielfältige künstlerische Tätigkeit, in der die Arbeit für die Presse nur den brotberuflichen Aspekt ausmachte. Daneben war er auch als Maler und Grafiker aktiv – als Radierer darf er als ein Meister gelten. Gleiches trifft auch auf den Porträtisten zu, der Sagal im besonderen Sinne war. Seine Auffassungs gabe war rasch und psychologisch tief gründend, sein Zeichenstift nicht minder. So viele Prominente er dabei auch festhielt – seine Liebe galt den «jüdischen Köpfen», jenen schicksalsvollen Gesichtern, die wie kaum andere das Signum des 20. Jahrhunderts tragen.
Lokale Sacherschliessung Basler Bibliographie:
Frank, Otto
Kesten, Hermann
Sagal, Wladimir (1898-1969)

Anmerkungen

Sprache, Schrift:
Deutsch
ISBN:
9783038500933; Broschur
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Hinweise

Externer Link:

Klassifikationen

Klassifikation (Basler Bibliographie):
  • 4.2.3.3.1
  • 3.4.4.3.1

Code

Code Bibliographie:
basb2023

Identifikatoren

Systemnummer:
991171141529805501
Andere Systemnummer:
  • (OCoLC)1354760109
  • (EXLNZ-41SLSP_NETWORK)991171141529805501
  • (41SLSP_UBS)9972778669605504
Quelle: