Super secundum sententiarum

Petrus, de Palude
Kurzformat

Super secundum sententiarum / Petrus de Palude - 14. Jh.
1 Band (265 Blätter) : 32,5 x 23,5-24 cm - Pergament
  • Basel, Universitätsbibliothek, UBH B II 22

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245 1 0 |a Super secundum sententiarum  |c Petrus de Palude 
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490 1 |a Abteilung B II  |v 22 
506 |a Es gelten die generellen Benutzungsregeln für den Sonderlesesaal. 
510 4 |a Schmidt, Philipp. - Die Bibliothek des ehemaligen Dominikanerklosters in Basel. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 18 (1919), S. 160-254, hier S. 215, Nr. 220. 
510 4 |a Die mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek Basel, beschreibendes Verzeichnis. Abt. B: Theologische Pergamenthandschriften, bearbeitet von Gustav Meyer und Max Burckhardt. - Bd. 1, Basel 1960, S. 187-190. 
541 |f Öffentliche Bibliothek der Universität Basel 
546 |a Lateinisch 
561 |a Aus dem Basler Dominikanerkloster. Alter Besitzeintrag fehlt, gesicherte Zuweisung auf Grund typischer Indizien. Vorderer Deckel mit Pergament-Titelschild "Scriptum domini Petri de Palude patriarche Hierosolimitani super secundum sententiarum", darunter die verstümmelte Signatur "I ...", evtl. "J 11" im Anschluss an UB Basel, B II 21 (J 10?) und B II 23 (J 13?). Fehlt im Katalog der Dominikanerbibliothek. Auf 1r am rechten Rand Eintrag des 16. Jh. von Bonifacius Amerbach (?) "Ex lib:[ris] Acad:[emiae] Bas:[iliensis] 1559". Bei Schmidt, Philipp. - Die Bibliothek des ehemaligen Dominikanerklosters in Basel. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 18 (1919), S. 215, Nr. 220. 
563 |a Über den Buchblock etwas hinausragende Holzdeckel, mit gemustertem gepresstem Leder überzogen: in dreifacher Liniierung angelegte Rautenfelder in rechteckigem Rahmen; als Stempel: Fleur de Lys, Hippogryph. Keine Beschläge. Von den zwei nach hinten greifenden Schliessen nur die beiden rosetenförmigen Haften am Rückendeckel und die grünspanbedeckten Eindrücke der Bügelhaften am vorderen Deckel vorhanden. Spiegel mit Fragmenten bedeckt, die tlw. als Vorsatzblätter benutzt sind (siehe Inhalt). Im vorderen Spiegel über die Fragmente ein Titelschild geklebt. 
583 0 |b Verzeichnung=Description=Inventaire  |c 2008  |i Titel, Jahr, Sprache, Signatur, Vorbesitzer nach: Meyer/Burckhardt 
583 0 |a Verzeichnung=Description=Inventaire  |c Juli 2024  |f HAN-Katalogisierungsregeln  |i Minimalaufnahme nach Meyer/Burckhadt und Autopsie  |k Mangold 
583 1 |a Verzeichnung=Description=Inventaire  |c Feb. 2025  |f HAN-Katalogisierungsregeln  |i Normalaufnahme nach: Meyer/Burckhardt, mit Ergänzungen  |k Mangold, Gonzalvez 
583 1 |b Digitalisierung=Digitization=Numérisation  |c Juli 2024  |i TIFF 
583 1 |a Erschliessungsniveau Normalniveau 
596 0 |b 6 VI⁷² + V⁸² + 15 VI²⁶². Reklamanten und mehrere Lagenzählungen: zu Beginn der Lagen oben rechts, teils beschnitten: a (1r) - y (251r), zudem am Lagenende: 1<us> (12v) und 2<us> (24v) und alphabetisch in Rot, jedoch verworren, mit Zählung der Doppelblätter ab Lage 8, Reihenfolge: b, c, e, h, a, d, i, k, f, g, l, m, n, o, vollständig sichtbar etwa k i (167r) - k vi (172r) oder g i (191r) - g vi (196r), zuletzt nur noch i (251r) - vi (256r).  |c Moderne Bleistiftfoliierung: A.1-262.B.a. 
596 1 |a Kopftitel in abwechselnd roten und blauen Majuskeln, zuerst 1r ein Gesamttitel, dann jeweils links "D[istinctio]" und die entspr. Zahl (I-XLIIII), rechts "Q[uaesti]o" (I-III oder XV, je nachdem, vgl. Tabula), Seiten- oder Spaltenweise, je nach Länge oder Anfang; die feinen Vorgaben für den Rubrikator oft sichtbar, in der rechten Ecke der Rectoseite jeweils die Nummer der Distinctio (vgl. auch Lagenzählung), die Quaestio weniger konsequent notiert. Rote und blaue Paragraphenzeichen.  |b Zwei- bis fünfzeilige, abwechselnd rote und blaue Lombarden mit Fleuronné in der Gegenfarbe, die grösseren überwiegend zu Beginn der 44 Distinktionen; in den Binnenfeldern teils (nicht nur vor Dist.) auch diagonales Quadratmuster. Ganz zu Beginn eine fünf- und eine vierzeilige, rot-blau ornamental gespaltene Initiale mit Fleuronné in beiden Farben, die Binnenfelder rot, im ersteren ein Fabeltier und Ranken, als Konturen gleichsam aus schraffiertem Grund ausgespart; Fleuronnéstäbe auf drei Seiten entlang den Rändern des Schriftspiegels.  |d Schriftspiegel: 23-23,5 x 16-17 cm, zweispaltig, 50-52 mit dem Stift leicht gezogene Zeilen.  |e Regelmässige Buchminuskel 14. Jh., geschrieben von einer Hand (?), auf Bl. a und Spiegelblätter Kursive des 14. Jh., auf Bl. A kalligraphische Minuskel Ende 14. Jh. 
596 3 0 |g Vorderes Spiegelblatt (linkes Drittel)  |t Commentarii in ps. poenitentiales, ex Cassiodori scil. in psalmos expositione, integre exscripti (frgm.)  |s Fragment aus dem 15. Jh. Unterer Rest eines Doppelblattes quer auf das linke Drittel des vorderen Deckels geklebt, sowie ein ganzes Doppelblatt aus der selben Handschrift als hinteres Vorsatz- und Spiegelblatt eingebunden. Der Doppelblattrest hier (Ps. 50/6) hat ursprünglich in umgekehrter Lage (6/50) das Doppelblatt hinten umschlossen. Der Text ist teilweise abgerieben und daher nicht immer leicht zu lesen. 
596 3 1 |g Vorderes Spiegelblatt - Av  |t Officii corporis Christi (frgm.)  |i [Ar, freiliegend und aufgeklebt:] [Bu]cella accepit. >Respons.<. Immolabit hedum ... Locutus est ... levissimo. Quomodo // [Av, freiliegender Text:] LXVI. >Incipit hystoria de corpore Christi<. Sacerdos in eternum Christus dominis ... >In primo Nocturno<. >Antiph.<. Fructum salutiferum ... >Antiph.<. Communione ... vitulorum san[guis] //  |s Quer eingeklebtes Fragment des 14 .Jh., von welchem die untere Hälte als Spiegelblatt eingeklebt ist und das überstehende Teil des Blattes als Vorsatzblatt dient. Vom Inhalt her würde Av vor Ar kommen. Entspricht bis auf die Lectiones im wesentlichen dem Officium de festo corporis Christi des Thomas Aquinus.  |v Thomas von Aquin. - Opera omnia / ed. von Louis Vivès, Bd. 29. - Paris, 1856, S. 335a-336b.  |v Die Werke des Hl. Thomas von Aquin / ed. und hrsg. von Martin Grabmann, 3. Auflage. - Münster, 1967, S. 365ff. 
596 3 0 |g 1ra-262vb  |t Super 2um librum sententiarum  |r Petrus de Palude  |i Circa primam distinctionem secundi sententiarum queruntur quinque. Primo utrum aliqua creatura potuerit esse ab eterno. Secundo utrum creatio sit possibilis. 3° utrum potentia creandi potuerit communicari. 4° utrum deus immediate agat in omni actione. 5° utrum deus agat propter finem. Primo queritur ... - ... [258vb] ultimus [sc. "finis"] est unus et idem scilicet ipse deus qui est benedictus in secula. Amen. Explicit secundus. Tituli super secundum sententiarum per distinctiones questiones articulos opiniones et conclusiones. Prima distinctio de creatione habet quinque questiones. Prima questio est utrum ... habens. 4 articulos ... - ... [262vb] Quarta questio est utrum religiosi teneantur in omnibus obedire prelatis suis. Expliciunt tituli super secundum.  |v Druck: Hain 12287; siehe auch UB Basel, B II 21, "Super librum primum sententiarum".  |v Siehe auch Fournier, Paul. - Histoire littéraire de la France, Bd. 37. - Paris, 1938, S. 54, in den Anmerkungen diese Handschrift genannt.  |v Quétif, Jacques / Echard Jacques. - Scriptores ordinis Praedicatorum recensiti ... Bd. 1. - Paris, 1719, S. 606b.  |v Koch, Joseph. - Durandus de s. Porciano OP. Forschung zum Streit um Thomas von Aquin zu Beginn des 14. Jahrhunderts, in: Beiträge zur Geschichte der Philosophie des Mittelalters, Bd. 26. - Münster, 1927, S. 22ff. und S. 272ff.  |v Stegmüller, Rep. sent. 1, 328 Nr. 677.  |s Für die D. 8 werden 65ra-70ra 5 Quaestiones gezählt, während in der Tabula 260ra "habet quatuor questiones" angibt: die Einteilung ist deshalb unklar, weil im Text 65ra "queruntur quinque" (Anfang der Distinciones" auf 3° gleich "quinto" folgt ("an cognoscant cogitationes nostras, sc. demones" = q. 5 67ra = 4 in der Tabula). Die Q. 4 des Textes (66vb "4° queritur u. demon possit immutare sensus nostros") fehlt in Tab.; sie müsste hier wohl Art. 3 der Q. 3 ("habens tres articulos") bilden, aber es sind bloss Art. 1 und 2 aufgeführt. Wie bei UB Basel, B II 21 auch hier häufig der Autorenname am Rand.  |v Anal. Hymn. 50, S. 586 Nr. 386 sowie S. 587-588 Nr. 387. 
596 3 1 |g Br-v  |t leer 
596 3 1 |g ar - hinteres Spiegelblatt  |t Commentarii in ps. poenitentiales, ex Cassiodori scil. in psalmos expositione, integre exscripti (frgm.)  |s Fragmente aus dem 15. Jh. Ein ganzes Doppelblatt als Vorsatzblatt und Spiegelblatt benützt, sowie ein weiterer Streifen auf am rechten Rand des Deckels (kopfüber) eingeklebt. Der Doppelblattrest des vorderen Spiegelblattes (Ps. 50/6) hat ursprünglich in umgekehrter Lage (6/50) das Doppelblatt hier umschlossen. Der Text ist teilweise abgerieben und daher nicht immer leicht zu lesen. 
655 7 |a Handschrift  |2 gnd-content 
690 |a Analecta hymnica Bd. 50, Nr. 386  |2 han-A4 
690 |a Analecta hymnica Bd. 50, Nr. 387  |2 han-A4 
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Basisinformationen

Signatur:
  • Basel, Universitätsbibliothek, UBH B II 22
Ressourcentyp:
Buchhandschrift
Digitalisat:
Titel:
Super secundum sententiarum / Petrus de Palude
Entstehungsangaben:
14. Jh.
Entstehungszeit (normiert):
1300 - 1399
Physische Beschreibung:
  • 1 Band (265 Blätter); 32,5 x 23,5-24 cm
Physische Beschaffenheit:
  • Pergament
Serie:
Abteilung B II; 22

Sucheinstiege

Person:
Körperschaft:
Formschlagwort:

Hierarchie / Kontext (aufklappbar)

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Inhalt und innere Ordnung

Inhalt:
  • [Vorderes Spiegelblatt (linkes Drittel)] Commentarii in ps. poenitentiales, ex Cassiodori scil. in psalmos expositione, integre exscripti (frgm.). Fragment aus dem 15. Jh. Unterer Rest eines Doppelblattes quer auf das linke Drittel des vorderen Deckels geklebt, sowie ein ganzes Doppelblatt aus der selben Handschrift als hinteres Vorsatz- und Spiegelblatt eingebunden. Der Doppelblattrest hier (Ps. 50/6) hat ursprünglich in umgekehrter Lage (6/50) das Doppelblatt hinten umschlossen. Der Text ist teilweise abgerieben und daher nicht immer leicht zu lesen.
  • [Vorderes Spiegelblatt - Av] Officii corporis Christi (frgm.). [Ar, freiliegend und aufgeklebt:] [Bu]cella accepit. >Respons.<. Immolabit hedum ... Locutus est ... levissimo. Quomodo // [Av, freiliegender Text:] LXVI. >Incipit hystoria de corpore Christi<. Sacerdos in eternum Christus dominis ... >In primo Nocturno<. >Antiph.<. Fructum salutiferum ... >Antiph.<. Communione ... vitulorum san[guis] // Quer eingeklebtes Fragment des 14 .Jh., von welchem die untere Hälte als Spiegelblatt eingeklebt ist und das überstehende Teil des Blattes als Vorsatzblatt dient. Vom Inhalt her würde Av vor Ar kommen. Entspricht bis auf die Lectiones im wesentlichen dem Officium de festo corporis Christi des Thomas Aquinus. Thomas von Aquin. - Opera omnia / ed. von Louis Vivès, Bd. 29. - Paris, 1856, S. 335a-336b. Die Werke des Hl. Thomas von Aquin / ed. und hrsg. von Martin Grabmann, 3. Auflage. - Münster, 1967, S. 365ff.
  • [1ra-262vb] Super 2um librum sententiarum, Petrus de Palude. Circa primam distinctionem secundi sententiarum queruntur quinque. Primo utrum aliqua creatura potuerit esse ab eterno. Secundo utrum creatio sit possibilis. 3° utrum potentia creandi potuerit communicari. 4° utrum deus immediate agat in omni actione. 5° utrum deus agat propter finem. Primo queritur ... - ... [258vb] ultimus [sc. "finis"] est unus et idem scilicet ipse deus qui est benedictus in secula. Amen. Explicit secundus. Tituli super secundum sententiarum per distinctiones questiones articulos opiniones et conclusiones. Prima distinctio de creatione habet quinque questiones. Prima questio est utrum ... habens. 4 articulos ... - ... [262vb] Quarta questio est utrum religiosi teneantur in omnibus obedire prelatis suis. Expliciunt tituli super secundum. Für die D. 8 werden 65ra-70ra 5 Quaestiones gezählt, während in der Tabula 260ra "habet quatuor questiones" angibt: die Einteilung ist deshalb unklar, weil im Text 65ra "queruntur quinque" (Anfang der Distinciones" auf 3° gleich "quinto" folgt ("an cognoscant cogitationes nostras, sc. demones" = q. 5 67ra = 4 in der Tabula). Die Q. 4 des Textes (66vb "4° queritur u. demon possit immutare sensus nostros") fehlt in Tab.; sie müsste hier wohl Art. 3 der Q. 3 ("habens tres articulos") bilden, aber es sind bloss Art. 1 und 2 aufgeführt. Wie bei UB Basel, B II 21 auch hier häufig der Autorenname am Rand. Druck: Hain 12287; siehe auch UB Basel, B II 21, "Super librum primum sententiarum". Siehe auch Fournier, Paul. - Histoire littéraire de la France, Bd. 37. - Paris, 1938, S. 54, in den Anmerkungen diese Handschrift genannt. Quétif, Jacques / Echard Jacques. - Scriptores ordinis Praedicatorum recensiti ... Bd. 1. - Paris, 1719, S. 606b. Koch, Joseph. - Durandus de s. Porciano OP. Forschung zum Streit um Thomas von Aquin zu Beginn des 14. Jahrhunderts, in: Beiträge zur Geschichte der Philosophie des Mittelalters, Bd. 26. - Münster, 1927, S. 22ff. und S. 272ff. Stegmüller, Rep. sent. 1, 328 Nr. 677. Anal. Hymn. 50, S. 586 Nr. 386 sowie S. 587-588 Nr. 387.
  • [Br-v] leer.
  • [ar - hinteres Spiegelblatt] Commentarii in ps. poenitentiales, ex Cassiodori scil. in psalmos expositione, integre exscripti (frgm.). Fragmente aus dem 15. Jh. Ein ganzes Doppelblatt als Vorsatzblatt und Spiegelblatt benützt, sowie ein weiterer Streifen auf am rechten Rand des Deckels (kopfüber) eingeklebt. Der Doppelblattrest des vorderen Spiegelblattes (Ps. 50/6) hat ursprünglich in umgekehrter Lage (6/50) das Doppelblatt hier umschlossen. Der Text ist teilweise abgerieben und daher nicht immer leicht zu lesen.

Anmerkungen

Sprache, Schrift:
Lateinisch

Geschichte

Entstehungs-, Besitz- und Sammlungsgeschichte:
Aus dem Basler Dominikanerkloster. Alter Besitzeintrag fehlt, gesicherte Zuweisung auf Grund typischer Indizien. Vorderer Deckel mit Pergament-Titelschild "Scriptum domini Petri de Palude patriarche Hierosolimitani super secundum sententiarum", darunter die verstümmelte Signatur "I ...", evtl. "J 11" im Anschluss an UB Basel, B II 21 (J 10?) und B II 23 (J 13?). Fehlt im Katalog der Dominikanerbibliothek. Auf 1r am rechten Rand Eintrag des 16. Jh. von Bonifacius Amerbach (?) "Ex lib:[ris] Acad:[emiae] Bas:[iliensis] 1559". Bei Schmidt, Philipp. - Die Bibliothek des ehemaligen Dominikanerklosters in Basel. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 18 (1919), S. 215, Nr. 220.
Akzession:
  • Eigentümer: Öffentliche Bibliothek der Universität Basel

Einband

Einband:
Über den Buchblock etwas hinausragende Holzdeckel, mit gemustertem gepresstem Leder überzogen: in dreifacher Liniierung angelegte Rautenfelder in rechteckigem Rahmen; als Stempel: Fleur de Lys, Hippogryph. Keine Beschläge. Von den zwei nach hinten greifenden Schliessen nur die beiden rosetenförmigen Haften am Rückendeckel und die grünspanbedeckten Eindrücke der Bügelhaften am vorderen Deckel vorhanden. Spiegel mit Fragmenten bedeckt, die tlw. als Vorsatzblätter benutzt sind (siehe Inhalt). Im vorderen Spiegel über die Fragmente ein Titelschild geklebt.

Buchblock

Lagen:
6 VI⁷² + V⁸² + 15 VI²⁶². Reklamanten und mehrere Lagenzählungen: zu Beginn der Lagen oben rechts, teils beschnitten: a (1r) - y (251r), zudem am Lagenende: 1<us> (12v) und 2<us> (24v) und alphabetisch in Rot, jedoch verworren, mit Zählung der Doppelblätter ab Lage 8, Reihenfolge: b, c, e, h, a, d, i, k, f, g, l, m, n, o, vollständig sichtbar etwa k i (167r) - k vi (172r) oder g i (191r) - g vi (196r), zuletzt nur noch i (251r) - vi (256r).
Zählungen:
Moderne Bleistiftfoliierung: A.1-262.B.a.

Ausstattung

Rubrizierungen:
Kopftitel in abwechselnd roten und blauen Majuskeln, zuerst 1r ein Gesamttitel, dann jeweils links "D[istinctio]" und die entspr. Zahl (I-XLIIII), rechts "Q[uaesti]o" (I-III oder XV, je nachdem, vgl. Tabula), Seiten- oder Spaltenweise, je nach Länge oder Anfang; die feinen Vorgaben für den Rubrikator oft sichtbar, in der rechten Ecke der Rectoseite jeweils die Nummer der Distinctio (vgl. auch Lagenzählung), die Quaestio weniger konsequent notiert. Rote und blaue Paragraphenzeichen.
Initialen:
Zwei- bis fünfzeilige, abwechselnd rote und blaue Lombarden mit Fleuronné in der Gegenfarbe, die grösseren überwiegend zu Beginn der 44 Distinktionen; in den Binnenfeldern teils (nicht nur vor Dist.) auch diagonales Quadratmuster. Ganz zu Beginn eine fünf- und eine vierzeilige, rot-blau ornamental gespaltene Initiale mit Fleuronné in beiden Farben, die Binnenfelder rot, im ersteren ein Fabeltier und Ranken, als Konturen gleichsam aus schraffiertem Grund ausgespart; Fleuronnéstäbe auf drei Seiten entlang den Rändern des Schriftspiegels.
Einrichtung:
Schriftspiegel: 23-23,5 x 16-17 cm, zweispaltig, 50-52 mit dem Stift leicht gezogene Zeilen.
Schrift:
Regelmässige Buchminuskel 14. Jh., geschrieben von einer Hand (?), auf Bl. a und Spiegelblätter Kursive des 14. Jh., auf Bl. A kalligraphische Minuskel Ende 14. Jh.

Hinweise

Bibliographischer Nachweis:
  • Schmidt, Philipp. - Die Bibliothek des ehemaligen Dominikanerklosters in Basel. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 18 (1919), S. 160-254, hier S. 215, Nr. 220.
  • Die mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek Basel, beschreibendes Verzeichnis. Abt. B: Theologische Pergamenthandschriften, bearbeitet von Gustav Meyer und Max Burckhardt. - Bd. 1, Basel 1960, S. 187-190.
Repertorien:
  • Analecta hymnica Bd. 50, Nr. 386
  • Analecta hymnica Bd. 50, Nr. 387
Externer Link:

Zugriffs- und Benutzungsbestimmungen

Zugangsbestimmungen:
  • Es gelten die generellen Benutzungsregeln für den Sonderlesesaal.
Urheberrecht Metadaten:
Die Katalogdaten stehen unter der Lizenz CC-BY zur Weiternutzung zur Verfügung.

Bearbeitungsstand

Interne Bearbeitung:
  • Verzeichnung=Description=Inventaire; Feb. 2025; HAN-Katalogisierungsregeln; Normalaufnahme nach: Meyer/Burckhardt, mit Ergänzungen; Mangold, Gonzalvez
  • Digitalisierung=Digitization=Numérisation; Juli 2024; TIFF
  • Erschliessungsniveau Normalniveau

Identifikatoren

Systemnummer:
991170524819905501
Andere Systemnummer:
  • (HAN)000079090DSV05
  • (EXLNZ-41SLSP_NETWORK)991170524819905501
  • (41SLSP_UBS)9972440073005504
Digital Object Identifier:
Quelle: