1 Brief an Johann Caspar Hirzel

Zellweger, Johannes
Kurzformat

1 Brief an Johann Caspar Hirzel / Joh: Zellweger Vatter - Trogen , 4. Juny 1781
4 S.
  • Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Fa Zellweger : 36/B : HirzJC : 1781.06.04

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500 |a Adresse: Monsieur Hirzel, Conseiller et Premier Medecine de la Republique de Zurich, A Zurich 
520 |a Bei Hirzel hat der Reif mehr Schaden angerichtet als bei Zellweger. Im Rheintal sei der Schaden geringer als erwartet. Zellweger ist neugierig, den Abschied aus Solothurn zu lesen. Er fragt nach der Lösung, falls die Vorschläge des französischen Königs und der Eidgenossenschaft bezüglich der Privilegien weit auseinanderliegen. Entweder muss dann eine Partei oder beide nachgeben, oder die Angelegenheit bleibt unverrichtet. Zellweger würde die Sache unausgemacht lassen, als sich auf etwas zu einigen, dass der Eidgenossenschaft nachteilig ist. Zellweger findet es ungerecht, wenn den Franzosen in der Schweiz alle Vorteile eines Schweizers zugesprochen werden, aber den Eidgenossen in Frankreich alle Lasten der Franzosen auferlegt werden. Zellweger meint, dass es kein Fehler ist, wenn Frankreich mit ihren Truppen die Genfer verhandlungsbereiter machen. Er ist jedoch überzeugt, dass es ein Fehler wäre, durch die französischen Truppen Gewalt anzuwenden. Herr Hofer hat in Olten bei der Helvetischen Gesellschaft eine schöne Rede gehalten. Es ist schade, dass ein ganzes Jahr darauf gewartet werden musste. Johann Heinrich Füssli wird ebenfalls eine gute Rede halten. Zellweger beglückwünscht Hirzels Schwiegersohn Wilhelm Hofmeister zur Zunftstelle und den Sohn von Ratssherr Ziegler zum Ratssitz. Zellweger schreibt Hirzel, sobald er weiss, in welcher thurgauischen Gemeinde die Viehseuche ausgebrochen ist. Das Kalbfleisch ist überall günstiger als das Rindfleisch. Die Tischtextilien wird Zellweger in Rheineck begutachten und dann sogleich nach Zürich spedieren. Er schreibt, was er Hirzel schicken wird. 
546 |a Deutsch 
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Basisinformationen

Signatur:
  • Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Fa Zellweger : 36/B : HirzJC : 1781.06.04
Ressourcentyp:
Buchhandschrift; Archivmaterial / Archivdokument
Titel:
1 Brief an Johann Caspar Hirzel / Joh: Zellweger Vatter
Entstehungsangaben:
Trogen, 4. Juny 1781
Entstehungszeit (normiert):
1781.06.04
Verzeichnungsstufe:
Dokument=Item=Pièce
Physische Beschreibung:
  • 4 S.
Serie:
Familienarchiv Zellweger ; 36. Zellweger, Johannes ; B. Korrespondenz ; Hirzel, Johann Caspar; 1781.06.04

Sucheinstiege

Person:
Ort (normiert):
Ort:
Thema - Person:
Thema - Körperschaft:
Thema - Sachbegriff:
Thema - Geografikum:
Formschlagwort:

Hierarchie / Kontext (aufklappbar)

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Inhalt und innere Ordnung

Inhalt:
  • Bei Hirzel hat der Reif mehr Schaden angerichtet als bei Zellweger. Im Rheintal sei der Schaden geringer als erwartet. Zellweger ist neugierig, den Abschied aus Solothurn zu lesen. Er fragt nach der Lösung, falls die Vorschläge des französischen Königs und der Eidgenossenschaft bezüglich der Privilegien weit auseinanderliegen. Entweder muss dann eine Partei oder beide nachgeben, oder die Angelegenheit bleibt unverrichtet. Zellweger würde die Sache unausgemacht lassen, als sich auf etwas zu einigen, dass der Eidgenossenschaft nachteilig ist. Zellweger findet es ungerecht, wenn den Franzosen in der Schweiz alle Vorteile eines Schweizers zugesprochen werden, aber den Eidgenossen in Frankreich alle Lasten der Franzosen auferlegt werden. Zellweger meint, dass es kein Fehler ist, wenn Frankreich mit ihren Truppen die Genfer verhandlungsbereiter machen. Er ist jedoch überzeugt, dass es ein Fehler wäre, durch die französischen Truppen Gewalt anzuwenden. Herr Hofer hat in Olten bei der Helvetischen Gesellschaft eine schöne Rede gehalten. Es ist schade, dass ein ganzes Jahr darauf gewartet werden musste. Johann Heinrich Füssli wird ebenfalls eine gute Rede halten. Zellweger beglückwünscht Hirzels Schwiegersohn Wilhelm Hofmeister zur Zunftstelle und den Sohn von Ratssherr Ziegler zum Ratssitz. Zellweger schreibt Hirzel, sobald er weiss, in welcher thurgauischen Gemeinde die Viehseuche ausgebrochen ist. Das Kalbfleisch ist überall günstiger als das Rindfleisch. Die Tischtextilien wird Zellweger in Rheineck begutachten und dann sogleich nach Zürich spedieren. Er schreibt, was er Hirzel schicken wird.
Ordnung:
Chronologisch geordnet

Anmerkungen

Allgemeine Anmerkung:
Alte Signatur: Ms. 76 : 4, Nr. 230, S. 817-820
Anrede: Mein theuerster Herr Schwager!
Adresse: Monsieur Hirzel, Conseiller et Premier Medecine de la Republique de Zurich, A Zurich
Sprache, Schrift:
Deutsch

Zugriffs- und Benutzungsbestimmungen

Urheberrecht Metadaten:
Die Katalogdaten stehen unter der Lizenz CC0 zur Weiternutzung zur Verfügung.

Identifikatoren

Systemnummer:
991170481504405501
Andere Systemnummer:
  • (HAN)000159601DSV05
  • (EXLNZ-41SLSP_NETWORK)991170481504405501
  • (41SLSP_UBS)9972422461905504
Quelle: