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   <subfield code="a">Exemplarspezifische Aufnahme, gesperrt für Veränderungen und das Anhängen von Signaturen.</subfield>
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   <subfield code="a">La Vengeance de notre Seigneur</subfield>
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   <subfield code="a">Drittes Viertel des 15. Jahrhunderts</subfield>
   <subfield code="c">Mitte 15. Jh.</subfield>
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   <subfield code="a">1 Band (28 Bl$ätter)</subfield>
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   <subfield code="c">16,5–26,5 x 12,5–20,5 cm</subfield>
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   <subfield code="a">Papier</subfield>
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   <subfield code="a">Es gelten die Benutzungsbestimmungen der ZHB Sondersammlung</subfield>
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   <subfield code="a">Kamber, Peter; Mangold, Mikkel. - Katalog der mittelalterlichen Handschriften der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern. - Schwabe Verlag, Basel, 2019, S. 316-317</subfield>
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   <subfield code="f">ZHB Luzern Sondersammlung</subfield>
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   <subfield code="a">Deutsch</subfield>
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   <subfield code="a">Als Vorlage diente möglicherweise eine französische Version des Textes, siehe Korrekturen und Nachträge. Die Identifikation des Schreibers der Hs. mit dem Luzerner Unterschreiber und Schwyzer Landschreiber Johannes Fründ durch BRANDSTETTER und DÜBI ist laut SIEBER endgültig widerlegt. Zu Johannes Fründ siehe Guy P. Marchal, Artikel Hans Fründ, in: Verfasserlexikon 2, Bd. 2 (1980), Sp. 992f. sowie HLS Bd. 5, S. 6. Eggenberger/Horat nehmen eine Entstehung um 1470 im Elsass an</subfield>
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   <subfield code="a">Bl. 14r</subfield>
   <subfield code="t">&quot;Petrus Hertzig Lucernae&quot;, 17. Jh. Laut Brandstetter die Zeichnungen am 7. August 1880 von Josef Kaspar Stutz (1839–1909), 1875–1880 Pfarrer in Hitzkirch, ab 1880 Chorherr und 1892–1900 Propst des Chorherrenstifts St. Michael in Beromünster, dem Historischen Verein der Fünf Orte geschenkt. Davor waren sie in einem Kaplanenhaus des Stifts auf die Tapeten aufgeklebt. Nach einem bei den Zeichnungen befindlichen Typoskript, das wohl auf handschriftliche Angaben Josef Leopold Brandstetters zurückgeht, klebten die Blätter im Hause des Chorherrn Ignaz Vital Herzog (1801–1882) auf den Tapeten. Die Bildlegenden stammten von Propst Josef Kaspar Stutz. Zu Stiftsprobst Josef Kaspar Stutz: Helvetia Sacra II, 2, S. 208f.; zu Ignaz Vital Herzog: Nachruf in: Der Geschichtsfreund, Bd. 37 (1882), S. XVIIIf. Die Bibliothek des Historischen Vereins der Fünf Orte ging 1915 als Schenkung an die Kantonsbibliothek Luzern über.</subfield>
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   <subfield code="a">Brandstetter, Josef Leopold. - Die Namen „Bilstein“ und „Pilatus“, In: Festschrift zur Eröffnung des neuen Kantonsschul-Gebäudes in Luzern, Luzern, 1893, S. 120</subfield>
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   <subfield code="a">Dübi, Heinrich. - Drei spätmittelalterliche Legenden in ihrer Wanderung aus Italien durch die Schweiz nach Deutschland. - In: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde 17 (1907), S. 49, 55</subfield>
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   <subfield code="a">Luzernische Qualitätsarbeit aus alter und neuer Zeit. Katalog der kantonalen Gewerbe-Ausstellung 1924. - Luzern, 1924, S. 9–11</subfield>
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   <subfield code="a">Sieber, Christian. - &quot;Unfreundliche&quot; Briefe, Kriegserklärungen und Friedensverträge: der Alte Zürichkrieg (1436-1450) im Spiegel der Biographie von Landschreiber Hans Fründ, in: Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz 98 (2006), S. 14</subfield>
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   <subfield code="a">Eggenberger/Horat, Veronika, Pilatus und die Zerstörung Jerusalems. Eine Legende in gotischen Federzeichnungen, Baden 2010</subfield>
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   <subfield code="a">Kamber, Peter. - Prag – Luzern – Engelberg: Illustrierte Handschriften des 15. Jhs. aus Mitteleuropa in der Zentral- &amp; Hochschulbibliothek Luzern, Luzern 2015, S. 17f. und 54–57</subfield>
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   <subfield code="i">Rekatalogisiert nach Bretscher/Kamber/Mangold</subfield>
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   <subfield code="i">Rekatalogisiert nach Kamber/Mangold</subfield>
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   <subfield code="a">Erschliessungsniveau Normalniveau</subfield>
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   <subfield code="a">Buchstabe P, Bl. 10, 11 und 26 Piccard, Wasserzeichenkartei Nr. 107362 (1466), nur obere Hälfte sichtbar, und Bl. 4, 21, 27 Nr. 107633 (1469). 28 einzelne Blätter einer ursprünglich mindestens doppelt so umfangreichen Handschrift (vgl. Eggenberger/Horat, S. 11f.), den Konturen der Illustrationen entlang ausgeschnitten und auf blaues Papier des 19., Blatt 18 auf graues Papier des 20. Jhs. im Format 33 x 24 cm aufgezogen. Im Jahre 2009 wurden die Fragmente zur Untersuchung und Digitalisierung der Rückseiten vorübergehend von ihrer Unterlage abgelöst</subfield>
   <subfield code="c">Bl. 18r Mitte oben Rest einer späteren Blattzählung 4. Neue Foliierung auf den Umschlägen der einzelnen Blätter: 1–28</subfield>
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   <subfield code="a">Rubriziert, rote Überschriften und Paragraphenzeichen. 4zeilige rote Lombarden</subfield>
   <subfield code="c">28 ganzseitige kolorierte Federzeichnungen in Braun, Rot, Blau, Ocker und Weiss: 1v Kaiser Vespasian liegt, an Aussatz leidend, im Bett. 2v Der kaiserliche Hofmeister Gaius trifft in Jerusalem auf Jacob, den Vater der Maria Jacobi. 3v Gaius kehrt nach Rom zurück und tritt vor Kaiser Vespasian. 4v Veronika bittet Gott um Hilfe. 5v Papst Clemens, Veronika und Gaius erscheinen vor Kaiser Vespasian. 6v Papst Clemens predigt vor Kaiser Vespasian und dem versammelten Volk. 7v Kaiser Vespasian wird durch die Verehrung des Schweisstuches Christi geheilt. 8v Vespasian und Titus wollen Veronika und Papst Clemens beschenken. 9v Die Römer belagern Jerusalem und schlachten das Vieh. 10v Jacob rät Pilatus zur Übergabe der Stadt, wird verhaftet und eingekerkert. 11v Maria Jacobi bittet Gott um Hilfe. 12v Gaius stellt Jacob Vespasian und Titus vor. 13v Jacob schlägt Vespasian und Titus vor, einen Graben um die Stadt Jerusalem auszuheben, um den Nachschub zu unterbinden. 14v Die Schlacht der Römer gegen die Juden vor Jerusalem. 15v Ein Jude sitzt auf der Stadtmauer Jerusalems und begrüsst Kaiser Vespasian. 16v Die Römer halten Kriegsrat. 17v Pilatus ordnet die Bestattung der Toten an. 18v Die in Jerusalem eingeschlossenen Juden suchen nach Nahrungsmitteln. 19v Clarice, die Hofdame der Königin von Afrika, bereitet ihr totes Kind zum Kochen vor. 20v Clarice bietet den Gefolgsleuten von Pilatus ihren gebratenen Sohn zum Essen an. 21v Pilatus bricht zusammen. 22v Pilatus schlägt den Juden vor, die Stadt den Römern zu übergeben. 23v König Archelaus stürzt sich in sein Schwert. 24v Die Juden zerstampfen ihr Gold- und Silbergeschirr und essen davon. 25v Die Römer schlitzen den Juden die Bäuche auf, um das Gold herauszunehmen. 26v Kaiser Vespasian und Titus begnadigen Joseph von Arimathäa. 27v zwei Szenen von verschiedenen Blättern: Gaius fordert von Pilatus den geschuldeten Tribut der letzten sieben Jahre; Marie, die Königin von Afrika und ihre Hofdame Clarice sind tot. 28v Jerusalem wird zerstört</subfield>
   <subfield code="d">Schriftraum 4,5–15,5 x 12,5–13, 10–34 Zeilen, Texte von unterschiedlicher Länge auf der Recto-, Bilder auf der Verso-Seite. Bastarda mit Schleifen von einer Hand</subfield>
   <subfield code="f">28r Korrektur des Schreibers; 16r Streichung eines französischen Satzes und Ersatz durch deutsche Übersetzung. 25r Skizze mit Stift: Vogel (?)</subfield>
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   <subfield code="g">1r–28v</subfield>
   <subfield code="t">La Vengeance de notre Seigneur (deutsch)</subfield>
   <subfield code="i">&gt;[…] Gayus der marschalk […] zu Gott dem herrn gewun[…]&lt;. […]nens offenlich sun[…] den passio […] unsers herrn Jhesu … – … Der riet nit wol, der den rot gab dz … schatz essent und umb willen des hordes den sy in jnen hetten wurdent getötet lxxxii tusent vier hundert unn funfftzg Juden und wart ouch dz gut wider von irem libe genomen etc.</subfield>
   <subfield code="v">Eggenberger/Horat, S. 19–75</subfield>
   <subfield code="v">Ernst von Dobschütz, Christusbilder, Leipzig 1899, S. 287*f. (Nr. 24)</subfield>
   <subfield code="v">Knape, Joachim. - Artikel ʻZerstörung Jerusalemsʼ, In: Verfasserlexikon 2, Bd. 10 (1999), Sp. 1545–1549, Hs. nicht erwähnt</subfield>
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   <subfield code="a">Herzog, Ignaz Vital</subfield>
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   <subfield code="c">Die Katalogdaten stehen unter der Lizenz CC-BY zur Weiternutzung zur Verfügung.</subfield>
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